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WEGBEGLEITER DER KONGREGATION – unsere Wegbegleiter und Unterstützer

Zu den ersten und wichtigsten Wegbegleitern der SSND zählen:

Der Regensburger Bischof Michael Wittmann förderte schon sehr früh Karolina Gerhardingers außerordentliche Fähigkeiten und bestärkte sie in dem, was sie innerlich spürte: die Berufung zu einem Ordensleben.
Von ihm geistlich begleitet, gründete Karolina Gerhardinger am 24. Oktober 1833 in Neunburg v. W. die Kongregation der Armen Schulschwestern v.U.L.Fr.,
Als Bischof Wittmann 1833 verstarb, fand Karolina Gerhardinger in Franz Sebastian Job, einem Freund Bischof Wittmanns und dem Beichtvater der Kaiserin Karoline Auguste von Österreich, Unterstützung. Mit seinem unerwarteten Tod 1834 war ihre Klostergründung aber erneut in Frage gestellt.

Für den Standort Wien war die jüdische Gräfin Flora Fries von zentraler Bedeutung. Der Stadt-Bezirk Wien Fünfhaus war ursprünglich eine Gegend mit vielen Sommerpalais der Wiener Adelsfamilien. Als 1860 der Westbahnhof gebaut wurde, kamen viele arme Familien nach Wien. Die Vornehmen verließen ihre Besitzungen. Die Gräfin Flora Fries übergab ihr Dienstbotenhaus in der heutigen Clementinengasse den Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, damit sie sich der verwaisten Kinder annehmen. Am 20. Oktober 1860 begannen drei Schwestern mit der Sorge um die Waisenkinder, 1867 erhielten die bayerischen Schwestern auch die Lehrerlaubnis in der Monarchie. Dies war der Anfang des Schulzentrums Friesgasse.
Flora Fries (1814-1822) war die Enkeltochter von Fanny Arnstein, einer Bankierstochter aus Berlin. In Wien wurde Fanny von Arnstein zur bedeutendsten Salonière ihrer Zeit. Ihre Enkeltochter Flora, verehelichte Fries, führte die Tradition der Familie fort und war auch als große Wohltäterin bekannt.

Auch im oberösterreichischen Freistadt war der Start von unzähligen Herausforderungen begleitet. Nicht umsonst wurde der berühmte Gerhardinger Satz:
„Alle Wege Gottes gehen langsam und leidvoll vor sich, dann aber blühen sie…“ seinerzeit nach Freistadt gesandt.

Niemand geringerer als Adalbert Stifter stand – in seiner Funktion für den Landesschulrat für Oberösterreich – dem Ansinnen einer Schulgründung in Oberösterreich, sehr skeptisch gegenüber. Dabei war für ihn die Ausbildung und Gleichbehandlung von Frauen besonders störend.

Heute zählt dieser erfolgreiche Standort zu einem der ständig wachsenden Schulen in Oberösterreich.

2017-06-08T13:21:14+00:00