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Unsere Gemeinschaft

Probleme der Zeit
Anfang des 19. Jahrhunderts herrschte ein großer Bildungsnotstand. Die Situation im heutigen Deutschland war von den Auswirkungen der Aufklärung und der französischen Revolution geprägt. Schulen wurden gesperrt, die Bildung war gefährdet, der armen Landbevölkerung, vor allem der weiblichen Jugend, war weithin die Möglichkeit genommen, auch nur elementare schulische Erziehung zu erhalten.

Die Antwort darauf
Als Antwort auf diese Not gründete Theresia von Jesu Gerhardinger 1833 die Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau
(School Sisters of Notre Dame = SSND).
Aus dem bescheidenen Anfängen in Bayern entstand eine weltweite Gemeinschaft, die sich dem Dienst der Erziehung und Bildung aus dem Geist des Evangeliums verpflichtet weiß. Heute sind die Schwestern der SSND in über 20 Ländern der Erde und in 11 Sprachen international tätig. So auch in unserer „Provinz“ Österreich-Italien-Tschechoslowakei.

Apostolischer Dienst
Dieser apostolische Dienst besteht in der Erziehung und Bildung junger Menschen.
In vier Ordenshäusern leben heute noch 58 Schulschwestern die Großteiles noch aktiv im apostolischen Dienst tätig sind.
Die Ordenshäuser unserer Provinz befinden sich in Wien, Pfaffenhofen und Freistadt (alle Österreich); in Gorizia (Italien) und in Slavkov (Tschechoslowakien)
Die SSND Schulen der Provinz Österreich-Italien-Tschechoslowakei befinden sich in Wien XV, Kritzendorf und Freistadt.

Damals wie Heute
Um mit diesem Bildungsauftrag auch den heutigen Standards zu entsprechen und den Fortbestand der österreichischen SSND-Bildungseinrichtungen in der Spiritualität der seligen Mutter Theresia sicherzustellen, wurde 2005 der „Schulverbund SSND Österreich“ gegründet. Ihm wurde die Trägerschaft für die SSND-Schulstandorte in Wien, Freistadt und Kritzendorf übertragen. (mm)

2017-06-05T18:47:45+00:00